|
Bad Bodenteich, 08.01.2010: Schwelbrand
in Langenbrügge
|
Ein Schwelbrand an einem freistehenden Nebengebäude rief am
späten Freitagvormittag die Feuerwehren aus Lüder, Langenbrügge und Bad
Bodenteich auf den Plan. Der Hauseigentümer bemerkte eine starke
Verqualmung im Bereich eines Wintergartens, der andere Teil des
Brandobjekts, ein Schwimmbecken mit Sauna, war ebenfalls verraucht. Die
zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr stellte eine Rauchentwicklung
im Flachdach fest, konnten aber den Brandherd nicht ausmachen. Um den
Schaden am Gebäude weiterhin gering zu halten wurde eine Wärmebildkamera
angefordert, die aus Bad Bevensen kommen musste, da eine weitere Kamera
im Landkreis und auch im Nordkreis Gifhorn zur Zeit nicht zur Verfügung
steht. |
 |
Da die
Rauchentwicklung ständig zunahm, war es nicht zu verantworten, das Eintreffen
der Kamera abzuwarten, daher wurde das Flachdach und die Unterkonstruktion durch
die Feuerwehr gewaltsam geöffnet. Der Brand konnte danach mit einem
Hohlstrahlrohr gelöscht werden. Mit der Wärmebildkamera wurde nach Eintreffen
die weitere Dachkonstruktion auf Brandnester hin untersucht, bevor das Gebäude
an den Eigentümer übergeben werden konnte.
Der Zeitverlust durch die lange Anfahrt der Wärmebildkamera
konnte in diesem Fall durch höheren Arbeitsaufwand kompensiert werden, so Bad
Bodenteichs Gemeindebrandmeister André Pieper, bei einer Menschenrettung oder
einem kritischen Wohnungsbrand wäre dies allerdings nicht akzeptabel. Daher
drängen die Verantwortlichen der Feuerwehr auch auf eine Beschaffung im
Südkreis.
Für die 30 Einsatzkräfte, die mit fünf Fahrzeugen ausgerückt
waren, endete der Einsatz nach etwa 70 Minuten. Der Sachschaden am Gebäude
dürfte im vierstelligen Bereich liegen, die durch die Feuerwehr erhaltenen Werte
sind um ein vielfaches höher.
Bericht und Bilder: Feuerwehr Bad Bodenteich
 |